Veranstaltungen ///
Als wesentlicher Teil des Ausstellungsprojektes stellen im Rahmen des Veranstaltungsprogramms verschiedenste Akteure mit mehr als 50 Events das Ruhrgebiet in das Zentrum der Debatte – mit Filmvorführungen, Exkursionen, Ausstellungsführungen, Musikveranstaltungen, Diskussionen, Kolloquien, Künstlergesprächen, Vorträgen und Workshops.
Ausstellungsführungen ///
Do 21. Februar, 18.30 Uhr Führung Museum am Ostwall Dortmund
Eintritt: 5 EUR / 3 EUR / frei für die Freunde des MO
Kuratorenführung mit Walter Prigge (Schrumpfende Städte)
Mi 5. März / Mi 9. April, 12.30 –13.00 Uhr Kurzführung Museum am Ostwall Dortmund
Eintritt: 4 EUR / 2,50 EUR / frei für die Freunde des MO. Weitere Gruppenführungen auf Anfrage. Kontakt: 0231- 5023247
Am 5. März mit Rosemarie E. Pahlke (Museum am Ostwall), am 9. April mit Regina Selter (Museum am Ostwall).
Sa 1. März / Sa 15. März / Sa 10. Mai, jeweils 15.00 Uhr und So 6. April, 11.30 Uhr Führungen Liebfrauenkirche Duisburg
Weitere Gruppenführungen auf Anfrage. Kontakt: 0203-2832195
Mit Hiltrud Lewe (Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum)
Vorträge, Diskussionen, Gespräche /// So 17. Februar, 11.30 Uhr Eröffnung der Ausstellung 1 Schrumpfende Städte – Internationale Untersuchung
Museum am Ostwall, Dortmund
Es sprechen: Kurt Wettengl (Museum am Ostwall), Peter Zlonicky (Architekt/ Stadtplaner), Uta Schnell (Kulturstiftung des Bundes), Johannes Meier (Bertelsmann Stiftung), Philipp Oswalt (Projekt Schrumpfende Städte)
Di 26. Februar, 19.00 Uhr Eröffnung der Ausstellung 2 Schrumpfende Städte – Interventionen
Liebfrauenkirche, Duisburg
Es sprechen: Oliver Wittke (Minister für Bauen und Verkehr in Nordrhein-Westfalen), Adolf Sauerland (Oberbürgermeister der Stadt Duisburg), Uta Schnell (Kulturstiftung des Bundes), Philipp Reichling (Stiftung Brennender Dornbusch), Philipp Oswalt (Projekt Schrumpfende Städte)
Do 28. Februar, 18.00 –19.00 Uhr Informationsveranstaltung für Pädagogen
Museum am Ostwall, Dortmund Info und Anmeldung unter 0231- 5023247
Regina Selter (Museum am Ostwall) und Barbara Hlali (Künstlerin) stellen künstlerische Ansätze für die Arbeit mit Schülern der Sekundarstufe 1 und 2 zum Thema schrumpfende Städte vor.
Di 4. März, 19.00 Uhr Kulturhauptstadt 2010: Die Bedeutung kultureller Projekte für Stadterneuerungsprozesse
Liebfrauenkirche, Duisburg
Die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 will mit Hilfe der Kultur eine Erneuerung der Industrieregion bewirken. Duisburg präsentiert sich im Jahr 2010 als „Hafen der Kulturhauptstadt“ und will damit dazu beitragen, herrschende Vorstellungen vom Ruhrgebiet zu erneuern, zu erweitern und kulturell zu fundieren.
Mit Karl Janssen (Kulturdezernent der Stadt Duisburg), Söke Dinkla (Kulturhauptstadtbüro Duisburg RUHR.2010), Ralf Oehmke (Innenstadt Entwicklungsgesellschaft mbH), Walter Smerling (Museum Küppersmühle für Moderne Kunst), Zülfiye Kaykin (DITIB Begegnungsstätte Duisburg-Marxloh e.V.)
Moderation: Jürgen Fischer (Programmkoordinator RUHR.2010)
Mi 05. März, 19.00 Uhr „Kommunale Haushalte bei rückläufiger Bevölkerung – zwischen fiskalischer Abwärtsspirale und qualitativer Erneuerung“
Liebfrauenkirche, Duisburg
Vortrag und Diskussion zu den finanzpolitischen Aspekten der Bevölkerungsentwicklung am Beispiel des Ruhrgebiets.
Mit Martin Junkernheinrich (Westfälische Wilhelms-Universität Münster), Günter Tebbe (Bertelsmann Stiftung), N.N. Eine Veranstaltung unterstützt durch den Wegweiser Demographischer Wandel der Bertelsmann Stiftung
Do 6. März, 18.30 Uhr Filmvorführung: Neuland (Daniel Kunle & Holger Lauinger, D 2007)
Museum am Ostwall, Dortmund Eintritt: 5 EUR / 3 EUR / frei für die Freunde des MO
Der Regisseur Holger Lauinger stellt seinen Film Neuland, einen Reisebericht durch die ländlichen Räume der ostdeutschen Transformationslandschaft, vor. Den bekannten Problemen der Deindustrialisierung, desWohnungsleerstands und des Bevölkerungsschwunds stellt dieser Film die Möglichkeiten gegenüber, welche die Brache des „Neulands“ bietet.
Di 11. März, 19.00 Uhr Flug über das Ruhrgebiet
Liebfrauenkirche, Duisburg
Die Projektinitiatoren von Land for Free laden zu einem virtuellen Flug mit Google Earth über die Landschaften des Ruhrgebiets ein. Es wird geflogen, projiziert, erinnert, experimentiert und gestaunt – über Geheimnisse und Versprechen, Utopien und Enttäuschungen, Verborgenes und Offensichtliches einer unglaublichen Landschaft.
Mit den Initiatoren des Projektes Land for Free (Stefanie Bremer, Dirk Haas, Henrik Sander, Boris Sieverts) und weiteren Gästen.
Di 18. März, 19.00 Uhr Leerstand und Umnutzung von Kirchen
Liebfrauenkirche, Duisburg
Knapp 100 Kirchen wird das Bistum Essen zukünftig nicht mehr als Gottesdiensträume nutzen. Was soll aus diesen Kirchengebäuden werden? In Vorträgen und auf dem Podium werden Konzepte für Folgenutzungen aus dem Ruhrgebiet und den USA vorgestellt und diskutiert.
Mit Philipp Reichling (Stiftung Brennender Dornbusch), Herbert Fendrich (Bischöflicher Beauftragter für Kirche und Kunst im Bistum Essen), Christel Darmstadt (Kunsthistorikerin),Tobias Armborst (Interboro New York).
Di 25. März 19.00 Uhr Internationales Private Equity-Kapital in Stahl- und Bergarbeitersiedlungen
Liebfrauenkirche, Duisburg
Vortrags- und Diskussions-Workshop des Mieterforums Ruhr und INURA zu den Folgen von Verkäufen ehemaliger Arbeitersiedlungen an internationale Investoren: Lehrstand und Verwahrlosung, Enteignung und Disziplinierung.
Mit Knut Unger (Mieterforum Ruhr), Sebastian Müller (Büro für Planungsforschung/INURA), N.N.
Do 27. März, 18.30 Uhr Filmvorführung: Garden Stories
Museum am Ostwall, Dortmund. Eintritt: 5 EUR / 3 EUR / frei für die Freunde des MO
Der Film Garden Stories (Boris Gerrets, NL 2004) stellt Menschen aus Detroit und St. Petersburg vor, die in der Stadt Gartenbau betreiben. Industriebrachland wird von den Bewohnerinnen und Bewohnern angeeignet und bepflanzt. Dabei geht es nicht allein um Selbstversorgung: Der Wunsch nach sozialem Zusammenhalt und gesunder Ernährung, die Sehnsucht nach Natur und der Versuch, lokale Wirtschaftskreisläufe zu etablieren, treibt die urbanen Landwirte an.
Di 1. April, 19.00 Uhr Stadtentwicklung im Dialog: Neue Kräfte aus integrierter Stadtteilerneuerung
Liebfrauenkirche, Duisburg
Als „Problemstadtteile“ erfuhren sie besondere Zuwendung. In den Prognosen sind sie die Stadtteile von morgen: Die intensive Ortsteilarbeit hat neue Kräfte in den Stadtteilen mobilisiert. Ihre Arbeit wird vorgestellt und ihr Einfluss auf die Erneuerung überprüft.
Diskussionsforum mit Karl Jasper (MBV), Martin Linne (Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement), Heiner Maschke (EG DU) sowie Akteuren aus den Ortsteilen. Veranstalter:EG DU Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH, Stadtentwicklungsdezernat
Sa 5. April, 19.00 Uhr American Ruhr – musikalische und filmische Rückkoppelungen zwischen den postindustriellen Stadträumen Detroits und des Ruhrgebiets
Liebfrauenkirche, Duisburg
Ein Ort, an dem sich urbane Schrumpfungsprozesse beobachten lassen, ist der Großraum Detroit, den amerikanische Geschichtsbücher auch als „American Ruhr“ beschreiben. Seit der drastischen Schrumpfung der Stadt Detroit nutzen Kinofilme, Musik-Videos und Romane die einstmalige ‘Motor City’ als Kulisse für postindustriellen Niedergang und soziale Krisen. Anhand von Geschichten, Filmausschnitten und Sounds erzählen Musiker Johannes Ehmann, Filmwissenschaftlerin Antje Ehmann, Filmemacher Harun Farocki und der Musiker Mike Huckaby aus Detroit von Rückkoppelungen zwischen den postindustriellen Landschaften Detroits und des Ruhrgebiets.
In Kooperation mit dem Europäischen Haus der Stadtkultur e.V.
Im Anschluss ab 23h: HELDENHOUSE SPEZIAL – American Ruhr mit den DJs Mike Huckaby (Detroit) + DPlay (Essen) + Tobias Koth (Bochum) in der Heldenbar (Grillo-Theater, Theaterplatz 11, Essen)
Di 8. April, 19.00 Uhr Schrumpfung und Alterung in alten Industrierevieren Deutschlands (Ruhrgebiet) und Japans (Hokkaido): Dramatik des Strukturwandels und Umgang mit Industriekulturen
Liebfrauenkirche, Duisburg
Der Vergleich zwischen Japan und Deutschland reizt durch die extremen demographischen Herausforderungen, auf die beide Länder antworten müssen: Niedrige Fruchtbarkeit, hohe Überalterung und Schrumpfung der Bevölkerung. Diese Prozesse sind nicht landesweit verallgemeinerbar, laufen jedoch in alten Industrierevieren in einer Dynamik ab, die zu denken gibt und Handlungsstrategien erforderlich macht. Wie verläuft die Transformation strukturschwacher Regionen, deren wirtschaftliche Basis gebrochen ist, unter Aspekten der Nachhaltigkeit – ökologisch, ökonomisch, gesellschaftlich verträglich? Welchen Stellenwert hat das historische Erbe?
Mit Winfried Flüchter (Universität Duisburg-Essen), Thomas Feldhoff (Universität Duisburg-Essen), Christoph Brockhaus (Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum)
Do 10. April, 18.30 Uhr Künstlerinnengespräch
Museum am Ostwall, Dortmund. Eintritt: 5 EUR / 3 EUR / frei für die Freunde des MO
Die Fotografinnen Bettina Steinacker und Brigitte Kraemer erforschen mit der Kamera Besonderheiten des Ruhrgebiets und lenken so das Augenmerk auf den Charakter einer Region, die sich im Wandel befindet. Im Gespräch mit Nicole Grothe (Museum am Ostwall) stellen die Künstlerinnen ihre Arbeiten vor.
Di 15. April, 19.00 Uhr Paradoxien des Öffentlichen – Über die Selbstorganisation des öffentlichen Raumes
Liebfrauenkirche, Duisburg
Werkstattgespräch mit Söke Dinkla (Kulturhauptstadtbüro Duisburg RUHR.2010) und Teilnehmern des internationalen Wettbewerbs Paradoxien des Öffentlichen der Duisburger Akzente. Die Gruppe Ile Flottante präsentiert ihre Arbeit expansion sonore: Passanten können mit Hilfe ihrer Handys „Häuser zum Sprechen bringen“. Lasse Scherffig und Stefan Göllner sprechen über ihre mobile Audio-Skulptur Tonspuren. Die Arbeit Driveway Transit Exit von Michael Zinganel und Michael Hieslmair beschäftigt sich mit der wachsenden Bedeutung von Raststätten und Tankstellen als Ersatz für soziale Knotenpunkte. Studio Düsburg beschreibt die Transformation zweier Brückenköpfe an der A59 in ein Schwimmbad, das von beiden Seiten der Autobahn zugänglich ist.
Moderation: Jörg Biesler (WDR 5)
Do 17. April, 19.00 Uhr Zukunft findet Stadt – Stadtentwicklung in Duisburg
Mercatorhalle im City-Palais, Landfermannstraße 6, Duisburg. Kostenlose Tickets unter 0203-94000
Nach dem erfolgreichen Masterplan für den Innenhafen hat das Büro Foster and Partners auch einen Masterplan für die Innenstadt entwickelt. In einem breit angelegten Prozess, der auch die Bürger einbezieht, werden nun die Entwicklungsziele und Perspektiven der Gesamtstadt für die nächsten 20 Jahre erarbeitet.
Podiumsdiskussion u. a. mit dem Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx.
Eine Veranstaltung der Stadt Duisburg, Stadtentwicklungsdezernat
Do 17. April, 18.30 Uhr Vortrag: Die endlose Stadt
Museum am Ostwall, Dortmund Eintritt: 5 EUR / 3 EUR / frei für die Freunde des MO
Die A40 ist die Entwicklungsachse der Metropole Ruhr. Hinter Abstandsgrün entstehen dynamische Orte des Strukturwandels, hinter den Lärmschutzwänden finden sich Orte des Verfalls ebenso wie kulturelle Nischen. Schrumpfung und Wachstum, Zentrum und Peripherie verdichten sich an der A40 zu 75 km Stadt.
Mit Stefanie Bremer (orange.edge)
Di 22. April, 13.00–19.00 Uhr Kolloquium: Metropole Ruhr –Entwicklung ohne Wachstum?
Reinoldinum, Schwanenwall 34, Dortmund
In der Öffentlichkeit gilt das Ruhrgebiet oft als ein typisches Beispiel für eine schrumpfende Region. Aber neben Prozessen der Schrumpfung und des Rückbaus gibt es im Ruhrgebiet auch Dynamik und Wachstum. Vor welchen Herausforderungen stehen Politik und Planung?
Eine Veranstaltung der Fakultät Raumplanung der TU Dortmund, des Regionalverbands Ruhr und des Instituts für Landes- und Stadtentwicklungsforschung. Mit Günter Kozlowski (MBV NRW), Ullrich Sierau (Stadt Dortmund), Hans H. Blotevogel (TU Dortmund), Rainer Danielzyk (ILS, Dortmund), Thomas Rommelspacher (Regionalverband Ruhrgebiet), Uta Hohn (Ruhr-Universität Bochum), Rolf G. Heinze (Bochum), Klaus R. Kunzmann (Potsdam), Walter Prigge (Stiftung Bauhaus Dessau), Claus Leggewie (KWI Essen), Michael von der Mühlen (Stadt Gelsenkirchen), Dieter Kraemer (VBW Bauen und Wohnen Bochum), u.a.
Voraussichtlich So 27. April Funeral 24260
Museum am Ostwall, Dortmund Weitere Informationen unter press@shrinkingcities.com
Im Rahmen der Dortmunder Ausstellung ist das Haus 24260 von Kyong Park ach langer Reise zum letzten Mal zu sehen. Der Künstler hat es in Detroit, wo in den letzten 50 Jahren mehr als 200.000 Häuser abgerissen wurden, abgebaut und seitdem an verschiedenen Orten der Welt wieder aufgebaut. Nach der Dortmunder Ausstellung wird das Schicksal des Hauses besiegelt: Der Künstler wird es beerdigen. Im Laufe der Ausstellung eingehende Kondolenzschreiben werden an der Fassade des Hauses dokumentiert.
Di 29. April, 19.00 Uhr Sozialräumliche Segregation im Ruhrgebiet – Ansätze für eine kommunale Familienpolitik
Liebfrauenkirche, Duisburg
Gerade in schrumpfenden Städten gehen demographische Veränderungen häufig einher mit einer zunehmenden Polarisierung von Lebensbedingungen, -lagen und -formen, ablesbar an einem Anwachsen der sozialen, ethnischen und demographischen Segregation. Diese Polarisierung drückt sich aus in wachsenden sozialen Gegensätzen auf der Ebene von Stadtvierteln. Hier sind die Städte gefordert, mit einer aktiven und stadtteilbezogenen Familienpolitik aktiv zu werden. Zu diesem Thema stellt Peter Strohmeier von der Ruhr-Universität Bochum Ergebnisse und Handlungsansätze aus einer im Auftrag der Bertelsmann Stiftung erarbeiteten Studie vor.
Mit Peter Strohmeier (Ruhr-Universität Bochum), Carsten Große Starmann (Bertelsmann Stiftung), N.N. Eine Veranstaltung unterstützt durch den Wegweiser Demographischer Wandel der Bertelsmann Stiftung
Di 6. Mai, 19.00 Uhr Das neue Emschertal: Schaufenster des Wandels / emscher:reloaded
Liebfrauenkirche, Duisburg
Der Umbau der Emscher und ihrer Nebenläufe von Schmutzwasserkanälen zu naturnahen Gewässern eröffnet neue Perspektiven für den Kernbereich der ehemaligen Montanregion. Die Vorboten aus Städtebau, Landschaftsentwicklung, Kultur und Wirtschaft sind sichtbare Zeichen des Aufbruchs und Wandels. Sie werden entscheidend die demografische Entwicklung beeinflussen. Das Kulturprojekt emscher:reloaded kann diesen Prozess begleiten und international erlebbar machen.
Martina Oldengott (Emschergenossenschaft), Arnold Voß (Office for the Art of Planning) und Karl Heinz Blomann (open systems) stellen die Konzepte der Emschergenossenschaft vor.
März – Mai expansion sonore
Ladenlokal im Stadthaus, Friedrich-Albert-Lange-Platz 7, Duisburg
Die Zürcher Gruppe île flottante (Nica Giuliani & Andrea Gsell), Preisträger des Wettbewerbs Paradoxien des Öffentlichen, gibt im Schaufenster Einblicke in die Entwicklung ihrer Arbeit expansion sonore. Diese interaktive Installation wird ab dem 17. Mai im Rahmen der Duisburger Akzente in der Innenstadt zu erleben sein. Nica Giuliani und Andrea Gsell zeigen, wie die prämierte Arbeit entsteht und präsentieren mögliche Protagonisten ihrer Geschichten.
Kino /// Schauburg Kino, Brückstr. 66, Dortmund Eintritt: 6 Euro
Weitere Information unter 0231- 9565606 und www.schauburg-kino.com
Themenfilmreihe Ruhrgebiet:
Mo 25. Februar, 20 Uhr Hunter – Ruhrgebiet Herbst 1989 (Robert Frank, D 1989, 36 min) und Ben Ruhr (Robert Bosshard, Heinrich Pachl, D 1988, 44 min)
Während Robert Franks Hunter als Fremder in einem trostlosen Ruhrgebiet auf der Suche nach Etwas ist, das er nicht finden will, erklärt Heinrich Pachl als fiktiver Imageberater in Ben Ruhr den Ausweg aus der Krise: „Hier muss Initiative rein, klare Vorstellungen, neue Ziele sind gefragt. Wir schaffen das.“
Mit Einleitung zum Filmprogramm der Ausstellung Schrumpfende Städte – Regionen neu denken durch Paul Hofmann (Kinemathek im Ruhrgebiet) und Robert Bosshard (Regisseur und Stadtsoziologe) sowie anschließendem Publikumsgespräch
Mo 3. März, 20 Uhr Workingman’s Death (Michael Glawogger, A/D 2006, 122 min)
In Momentaufnahmen aus der Ukraine, Indonesion, Nigeria, Pakistan, China und dem Ruhrgebiet über Arbeit im 21. Jahrhundert führt der Film vor Augen, in welchem Verhältnis Menschen zu ihrer Arbeit und zu ihrem Leben stehen, und entdeckt Stolz und Zusammenhalt bei den Arbeitern untereinander.
Mo 10. März, 20 Uhr Nordstadt (Michael Kupczyk, D 2004, 90 min)
Nordstadt heißt ein Dortmunder Stadtteil, der für soziale Brennpunkte und Kriminalität steht. Die Figur des Kleingangsters Maik symbolisiert die kriminellen Energien der Menschen, zwischen Verzweiflung und den Wunsch auf ein besseres Leben.
Einführung und Publikumsgespräch mit Michael Kupczyk (Regisseur)
Mo 17. März, 20 Uhr Losers and Winners (Ulrike Franke, Michael Loeken, D 2006, 96 min)
Die Demontage der Kokerei Kaiserstuhl in Dortmund durch chinesische Arbeiter, die den hochmodernen, aber unrentablen Betrieb dem Reich der Mitte zuführen sollen, steht exemplarisch für Effekte der Globalisierung.
Mo 24. März, 20 Uhr Kultur statt Kohle – Das neue Ruhrgebiet (Horst Herz, D 2006, 90 min)
Film über den radikalen und oft schmerzhaften Wandel einer Region der Zwischenzeit. Geschichten aus der Alltags- und Arbeiterkultur werden einer Avantgardekultur gegenübergestellt, die nun in den zu Industriedenkmälern transformierten ehemaligen Orten der Arbeit stattfindet.
Einführung und Publikumsgespräch mit Horst Herz (Regisseur)
Themenfilmreihe Schrumpfende Städte international:
Mo 31. März, 20 Uhr Roger and Me (Michael Moore, USA 1989, 91 min)
Moore dokumentiert eindrücklich den verzweifelten und letztlich erfolglosen Kampf gegen den Niedergang von Flint – der kleinen Nachbarstadt von Detroit, nachdem die dortige Autofabrik ihre Tore geschlossen hat.
Mo 7. April, 20 Uhr Halbe Treppe (Andreas Dresen, D 2002, 111 min)
Nach der Wiedervereinigung: Zwei Ehepaare in der Mitte des Lebens kämpfen mit dem eigenen Scheitern. Ein Film über die unspektakuläre Realität des Lebens in einer schrumpfenden Stadt.
Mo 14. April, 20 Uhr 24 Hour Party People (Michael Winterbottom, GB 2001, 112 min)
Dokumentarischer Spielfilm über die Entstehung der Musikszene mitten in Zeiten der Krise der einstigen Industriestadt Manchester: Der Club Haçienda, Punk, Pop und Rave, die Sex Pistols, Happy Mondays und Joy Division.
Mo 21. April, 20 Uhr Stalker (Andrei Tarkovsky, RUS 1979, 163 min)
Der aus der Region Ivanovo stammende Regisseur erzählt die Geschichte eines mysteriösen Fremdenführers, der in eine verbotene Zone führt. Man erblickt dort von der Natur überwucherte Relikte einer untergegangen Zivilisation.
Workshops ///
Sa 1. März, 12.00 –16.00 Uhr Jugendkunstclub – Belebte / unbelebte Ecken
Museum am Ostwall, Dortmund. Teilnahmegebühr: 5,50 EUR. Info und Anmeldung unter 0231- 5023247
Die Teilnehmer des Jugendkunstclubs erkunden das städtische Umfeld des Museums und dokumentieren ihre Eindrücke mithilfe von Fotos, Zeichnungen, Collagen und Modellbau.
Mit Regina Selter (Museum am Ostwall) und Sabine Kehse (Künstlerin).
18.– 20. März, jeweils 13.00 –18.00 Uhr Fotoworkshop: Mit eigenen Augen … die Stadt erkunden
Museumspädagogik, Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum, Düsseldorfer Str. 51,Duisburg. Info und Anmeldung unter 0203-2832195
Jugendliche ab 14 Jahren erkunden Orte, Räume und Landschaften in der Stadt Duisburg und erstellen Fotoarbeiten zu den Fragen: Wie seht ihr eure Stadt? Was fällt euch auf an Veränderungen im Stadtbild – was ist verschwunden, was ist neu, was ist anders?
Mit Katharina Nitt
Exkursionen /// So 2. März / So 16. März / So 6. April / So 20. April / So 4. Mai, jeweils 14.00 Uhr Stadtrundgänge Duisburg: Stadt im Wandel
Treffpunkt: Tourist Information, Königstraße 86, Duisburg. Kosten: Erwachsene 4 EUR, Kinder 2 EUR. Gruppenführungen sind möglich: Anmeldung unter 0203-285440
Führungen durch die City zeigen die Veränderungen und erläutern die Konzepte für eine Revitalisierung der Innenstadt.
Sa 8. März / Sa 19. April, jeweils 13.40 Uhr Exkursion Marxloh und Bruckhausen mit Grüngürtel Duisburg-Nord
Treffpunkt: Liebfrauenkirche, Duisburg. Für Sa 8. März: Info und Anmeldung unter 0203-99429-51 bis zum 29.2.2008. Für Sa 19. April: Info und Anmeldung unter 0203-99429-51 bis zum 11.4.2008
Marxloh und Bruckhausen gelten als Inbegriffe für „benachteiligte Stadtgebiete“. Die Bus-Exkursion der EG DU Entwicklungsgesellschaft Duisburg führt zu Projekten vor Ort, die dazu beitragen, diese Ortsteile weiter zu stabilisieren. Besucht werden u.a. das Stadtteilzentrum Marxloh, der Skulpturenweg, die im Bau befindliche Moschee mit Begegnungsstätte sowie das Sanierungsgebiet „Grüngürtel Duisburg-Nord“. Abschlussdiskussion im Café des Kulturbunkers Bruckhausen.
So 9. März / So 13. April, jeweils 10.00 Uhr Fahrradführung: Duisburgs grüner Norden
Treffpunkt: Liebfrauenkirche, Duisburg-Mitte. Info und Anmeldung: 0203-94000
Duisburgs Norden ist als Industrie- und Hafenstandort bekannt. Der Wandel hat eine Vielzahl neuer Frei- und Grünflächen hervorgebracht, die bequem mit dem Fahrrad erkundet werden können.
Veranstalter: Stadt Duisburg, Stadtentwicklungsdezernat
So 6. April, 14.00 –18.00 Uhr Busexkursion zu den Schaufenstern des Wandels im neuen Emschertal
Info und Anmeldung unter: oldengott.martina@eglv.de oder 0201- 1042223
Beispielhaft für die unterschiedlichen Gesichter und Aufgabenstellungen in den Emscher begleitenden Siedlungen und Landschaftsräume werden Orte an und auf der Emscher-Insel zwischen dem Wasserkreuz in Castrop-Rauxel und dem Stadion Niederrhein in Oberhausen aufgesucht, an denen mit dem Emscherumbau besonders hochwertige Entwicklungspotenziale ausgeschöpft werden können.
Sa 15. März / Sa 12. April, jeweils 14.00 Uhr Führung durch den Innenhafen Duisburg
Von einem alten Hafenareal zu einem lebendigen Stadtquartier am Wasser
Treffpunkt: Liebfrauenkirche, Duisburg Weitere Führungen für Gruppen sind nach Absprache möglich. Info und Anmeldungen bei der Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft mbH unter: 0203-3055-0
Sa 12. April, 13.00 – 20.00 Uhr Alte Utopien, neue Metropolenträume und der Alltag. Eine Exkursion mit orange.edge und raumlabor berlin entlang der A40/U18.
Start: Museum am Ostwall, Dortmund. Ziel: 19.00 Liebfrauenkirche, Duisburg. Kosten: 7 EUR / 5 EUR ermäßigt. Info und Anmeldung: office*at*orangeedge.de oder 0209-467140
Die A40 und die U18 sind Abbild einer gigantischen Infrastrukturplanung. Hier überlagern sich die Systeme des öffentlichen Nahverkehrs und des Individualverkehrs. Hier finden Schrumpfung und Wachstum beinahe unsichtbar nebeneinander statt. Auf einer geführten Reise entlang der A40/U18 werden exemplarische Raumfolgen zwischen Innenstädten, Bahnhöfen, Zwischenstädten, Arbeitersiedlungen und Shoppingcentern erkundet. Die Reise führt – teils zu Fuß, teils mit dem Bus – von Dortmund über Bochum, Essen und Mülheim nach Duisburg.
In Kooperation mit dem Europäischen Haus der Stadtkultur e.V.
So 13. April, 11.30 Uhr Sonntagsführung durch Dani Karavans Garten der Erinnerungen
Treffpunkt: Jüdisches Gemeindezentrum, Springwall 16, Duisburg
Die Transformation von Wirtschaftsgebäuden in einen Kulturpark
Mit Christoph Brockhaus (Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum)
Sa 26. April, 14.00 Uhr Exkursion Hochfeld mit RheinPark
Treffpunkt: Liebfrauenkirche, Duisburg. Info und Anmeldung unter 0203-9942971 bis zum 18.4.2008
Hochfeld hat in den letzten 40 Jahren fast die Hälfte seiner Bevölkerung verloren. Die Bus-Exkursion der EG DU Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH umfasst u.a. eine Führung über das Baustellengelände des RheinParks (festes Schuhwerk erforderlich), einen Spaziergang ab Pauluskirchplatz durch das Stadtteilzentrum von Hochfeld, eine Führung durch das Kultur- und Stadtteilzentrum „Alte Feuerwache“ sowie eine Abschlussdiskussion im Café Mondial.
So 27. April, 14.00 –19.00 Uhr Exkursion: Umwandlung von Kirchen in Duisburg
Duisburg Treffpunkt: Liebfrauenkirche, Duisburg. Anmeldung erforderlich (begrenzte Teilnehmerzahl). Infos und Anmeldung unter: 0203-2832195 Museumspädagogik, Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum
Das Schrumpfen von Kirchengemeinden macht es notwendig, Kirchenräume zu verkleinern und teilweise umzunutzen. Anhand von sechs Beispielen aus dem Duisburger Stadtgebiet werden erste Lösungsversuche vorgestellt.
Bus-Exkursion mit Claudia Euskirchen (Denkmalbehörde Stadt Duisburg), Jutta Heinze (BDA), Pater Phillip Reichling (Stiftung Brennender Dornbusch), Christoph Brockhaus (Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum) zu ausgewählten Sakralgebäuden in Duisburg
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem BDA Rechter Niederrhein.
So 4. Mai, 11.30 Uhr Sonntagsführung: Vom Villengarten zum Kant-Park
Treffpunkt: Kasse des Wilhelm Lehmbruck Museums, Düsseldorfer Str. 51, Duisburg. Kosten: 6 Euro
Parkgestaltung als öffentlicher Erlebnisraum. Rückblick, Bestandsaufnahme, Visionen.
Mit Friederike Winkler-Rufenach (Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum)
Für die Veranstaltungen in der Liebfrauenkirche Duisburg ist der Eintritt im Ausstellungsticket enthalten. Alle anderen Veranstaltungen sind kostenlos soweit nicht anders angegeben.
Koordination des Veranstaltungsprogramms: Christian Hiller (Projektbüro Philipp Oswalt)
Das Veranstaltungsprogramm wird mit Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Heinrich-Böll-Stiftung realisiert.
