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Ruhrgebiet ///



Weniger aus historisch gewachsenen Städten als aus großen Industrieansiedlungen hervorgegangen, war das Ruhrgebiet von den Prozessen der Deindustrialisierungn nach dem zweiten Weltkrieg besonders hart getroffen. Ab Mitte der 1950er Jahre ging die Beschäftigung in der Montanindustrie drastisch zurück, viele Zechen schlossen, in einigen Städten des Ruhrgebiets stieg die Arbeitslosigkeit auf bis zu 20 Prozent. Infolgedessen setzten staatliche Initiativen zur Bewältigung des Strukturwandels ein, die in Hinsicht auf Umfang und Dauer weltweit einmalig waren. Während Anfang der 1960er Jahre noch auf eine Förderung der Altindustrien gesetzt wurde, begann wenig später mit dem Ausbau des Bildungswesen und des tertiären Sektors eine aktive Transformationspolitik, die in den folgenden Jahrzehnten mit Technologie- und Kulturprojekten konsequent fortgesetzt wurde.

Inzwischen hat der Dienstleistungssektor die Industrieproduktion als dominierenden Wirtschaftszweig abgelöst. Doch der Bevölkerungsrückgang bleibt weiterhin eine Herausforderung für die Region. Bis heute hat das Ruhrgebiet trotz Einwanderung etwa 10 Prozent seiner Einwohner verloren, manche Städte gar bis zu 30 Prozent. Für die nächsten 20 Jahre geht man von einem anhaltenden Rückgang aus, für manche Kommunen bis zu weiteren 15 Prozent. Während bislang vor allem das Brachfallen von Industrieanlagen eine städtebauliche Herausforderung stellte, wird in Zukunft zunehmend der Leerstand in Wohngebieten zum Thema. Unklar ist noch, ob das Ruhrgebiet auch nach dem Ende des Industriezeitalters ein zusammenhängender Ballungsraum bleiben wird oder ob sich die Städte und Gemeinden eher nach außen orientieren werden – wie zum Beispiel Duisburg zum Niederrhein und Dortmund zum Sauerland.




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